Hey, ich bin Oppty the cat!

Guten Tag!

Mein Name ist … – ach: Namen sind nur Schall und Rauch. Nennt mich einfach Oppty the cat.

 

Ich kann Menschen helfen, sehr erfolgreich zu werden. Auch dir kann ich helfen. Insbesondere, wenn du im Vertrieb von digitalen Gütern, Kommunikations- oder Informationstechnologie tätig bist. Wenn du also ein Vertriebler, Seller, Accounter oder Key-Irgendwas bist, dann bleib an meinen Pfoten.

Ich kann dir helfen, lose Enden zusammenzuführen. Dabei muss dir eins klar sein: Ich bin (k)ein großer Nostalgiker. Nostalgie ist aber wichtig. Gerade im Vertrieb von modernster Technologie, von Lösungen, von Cloud, IoT und Analytics; von dem ganzen Scheiß, von dem die Leute behaupten, er sei die Zukunft. Wenn du es nämlich schaffst, ein Gefühl der Nostalgie herzustellen, dann kannst du eine besonders tiefe Verbindung zu dir, deinem Service und deinem Produkt herstellen. Eine wichtige Grundlage sind Einsichten und Erkenntnisse.
Nostalgie? Ja, Nostalgie! Néstos (grch. Rückkehr/Heimkehr) und álgos (grch. Schmerz) ist die Basis des Wortes Nostalgie, das wiederum übersetzt „Schmerz einer alten Wunde“ bedeuten kann. Die Übersetzung von „Wunde“ ins Griechische ist „trauma“. Verstanden, wo du ansetzen musst? Nein? Dann zählst du nicht zu den smartesten Typen im Raum; auch wenn du gerade alleine bist.

Ich kann ein Fixpunkt für dich sein. Dabei ist es mir egal, ob du selbst schon zum alten Eisen gehörst und auf dein Gnadenbrot wartest, ein junger optimistischer YOLO-Typ bist oder einer von den weichlich, weinerlichen Karrieristen, die gierig den Verheißungen Dritter hinterherjagten und bei denen das Auspacken eines neues Paares Businesssocken der erste Höhepunkt des Tages ist.

Komm mit mir: Gemeinsam zelebrieren wir den Reiz der Oberfläche, wir kultivieren deinen Arbeits- und Vertriebslifestyle, der ein Wert an sich sein wird. Als Meister der eskalierenden Oberflächlichkeit und Zauberer der erkenntnisbasierten Erscheinung bin ich ein Mehrwert für dich. Mir ist aber auch wichtig: Ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass ich exklusiv weiß, wie man alles besser machen kann. Jedoch solltest du mir erst das Gegenteil beweisen, bevor du ….!

Was den IT-Vertrieb angeht, bin ich ein echter Silberrücken – ein 12-Ender. Dabei ist meine Weste schon lange nicht mehr weiß, meine Haut und Seele sind mit Narben gepflastert. Alkohol und Nikotin waren jahrelang meine treuesten Begleiter; zu meinen Freunden zählen seit einigen Jahren auch Opiode gegen Kolikschmerzen, Paroxetin und Levitra. Mit Tropan-Alkaloiden oder Ecgonin-Derivaten konnte ich nie etwas anfangen. Auch wenn in den 1990er-Jahren quasi keine CeBIT-Party und keine Incentive-Reise ohne ablief. (Aber darüber erzähle ich euch mal an anderer Stelle.) Meine erste Frau verlor ich an einen Druckerverkäufer – zu meiner Schande an einen von Ky…, meine zweite Frau verlor ich wegen einer grauen Gans, dem aus meiner Sicht besten Wodka für den täglichen Durst. Zurzeit habe ich gut gehende Verhältnisse dank Tinder; gerade eine Wirtschaftsmediatorin, mit der ich mich auch mal richtig unterhalten kann; so was gibt es selten.

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Ich funktioniere heute als Scharnier zwischen zwei verschiedenen Welten. Ich helfe Menschen wie dir, gut durch die Zäsur und die Pause zwischen damals und morgen zu kommen. Also zwischen dem IT-Vertrieb, wie du ihn wahrscheinlich kennst: Immer mehr Obendrauf-up-sell-cross-sell-Produkt-sku-Vertrieb von noch mehr blinkenden Lichtern im Rechenzentrum, von noch einer Firewall-Backup-hyper-what-ever-Lösung, hin zum Vertrieb von IT und Digitalem, wie er sein wird und sein muss. Hin zu einem erkenntnisbasierten Vertrieb, der Bedürfnisse, Bedarfe – entdeckte und unerkannte – vereint, der Antworten auf nicht gestellte Fragen und unbekanntes Nichtwissen liefert. Wenn du mir folgst, zeige ich dir den Weg und die Sollbruchstellen der digitalen Transformation, an der alte Normen auf neue Chancen treffen.

Du willst noch mehr über mich wissen? Grundsätzlich gilt: Die private Sphäre ist mir ein Privileg. Dennoch findest du mich auf Facebook, Twitter, LinkedIN & Co. Du kannst mir auch eine Mail senden; aber nur wenn es sein muss.

Okay, hier die harten Fakten zu mir – ungeschminkt, offen, ehrlich: Ich komme aus der Mittelschicht. Baujahr 1965. Aufgewachsen in einer winzigen Wohnung in Hassel, einem nördlichen Stadtbezirk von Gelsenkirchen mit knapp 60.000 Einwohnern. Du wirst Hassel nicht kennen, musst du auch nicht. Eventuell kennst du Schalke, einen anderen Stadtteil von Gelsenkirchen; das bringt dich hier aber auch nicht weiter.

Nach der Schule war ich 12 Jahre Berufssoldat bei der Bundeswehr; zunächst als Küchenbulle, dann als Rechnungsführer. Eine Affinität zu Zahlen und Computern hatte ich schon immer. Meinen ersten C64 – noch ein richtiger Brotkasten – kaufte ich mir gleich im März 1983, also knapp 6 Monate nach der Markteinführung. Ich habe etwas gecodet – aber nie richtig mit Erfolg. Hab ich dann später von Indern machen lassen; brachte gutes Geld. Eine Zeit lang. Die brachten mich auch auf die Idee, gebrauchte Güter zu vermarkten und so; aber auch hierzu später mehr.

„Ken“ Olsen kannte ich noch persönlich. Ich sagte ihm in einem Gespräch im Herbst ´92, dass das unübersichtliche Produktspektrum der Untergang von DEC werden wird. Er, aber auch Robert Palmer, sahen diesen Sachverhalt anders. Aber so what? Schön war es trotzdem! Bei Pat McGovern – ein super Typ – war ich nicht lange glücklich. Selbst ein Kopfschuss wäre während meinen Jobs in seinem Sammelsurium eine willkommene Abwechslung gewesen.

Mein erstes richtiges Geld verdiente ich aber durch die Schaltung von 0190er-Nummern Ende der 1980er-/Anfang der 1990er-Jahre. Hat mich aber viele Nerven und reichlich Zeit vor Gericht gekostet. Du musst verstehen: Das war alles legal, nur haben es nicht alle so gesehen. Noch mehr Geld verdiente ich in den frühen 90er-Jahren mit dem Lizenzverkauf, PC & Ware – insbesondere in und aus Ostdeutschland. Werbegelder, Subventionen und so, du verstehst! Das ist keine Lüge, sondern sachzwangreduzierte Ehrlichkeit: Was haben die Hersteller – was hat der Staat – uns mit Geld zugesch(m)issen.

Dann kam der Klassiker: Dot.com-Blase. Oder, wie ich es nenne: „Was haben wir gelacht, als das Geld alle war“. Nun: Bremsen ist auch eine Form der Beschleunigung – allerdings mit negativem Vorzeichen. Habe zwei Firmen voll vor die Wand gefahren, inklusive Privatinsolvenz. Aber sch… drauf: neue Firma auf den Namen meiner Frau Mutter aufgemacht, so was mit Hosting und so. Wie es früher nun mal war: einfach weitermachen. Auch hier war ich für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich.

Die Sache mit dem Hosting: ASP, E-Commerce, Postfächer & so; lief gut an. Mein Motto war: Start simple – grow fast. Habe zwar viel Lehrgeld gezahlt, aber dann schnell und gut verkauft. Hätte ich nicht machen sollen. Man landet den Treffer nicht mit der ersten oder zweiten Generation. Mit der dritten vielleicht. Mit der vierten oder fünften Generation wird es richtig interessant. Und diese 4te/5te Generation ist das, was ihr heute unter Cloud versteht.
Aber egal; nächste Firma, so was mit gebrauchter Software und so. Das war so um 2006 herum. Neues, mehrstufiges Vertriebskonzept entwickelt. Lief sehr gut, wieder verwertet/verkauft; jedenfalls offiziell. Ich sehe keinen Grund darin, warum ein solches berechenbares Geschäft zusammenbrechen sollte. Dennoch will ich nicht mit den Schmuddelkindern in einen Topf geworfen werden.
Es ging immer so weiter. Oder eigentlich nicht. Wirtschaftskrise 2008. Shit – oder auch hier: was haben wir gelacht! Hat mich zwei Häuser gekostet – war seinerzeit etwas Short investiert. Glaubt mir: Krise ist schlecht fürs Karma! Also auf zu neuen Ufern: Ab 2009 war ich zwischendurch in Middle East. Habe den Ölaugen zu durchaus fairen Konditionen (Anmerkung: was haben wir gelacht!) Hardware und Services verkauft und zwei indische Sourcer nach Deutschland geholt. Mein Motto hier: Ein guter Hirte schert seine Schafe. Er zieht ihnen aber nicht das Fell über die Ohren. Im Fall meiner muselmanischen Freunde habe ich das Fell aber schon arg gedehnt; gegenüber den Indern war ich immer korrekt.

Ich könnte euch jetzt noch zahlreiche Fs für Ns vormachen. Aber genug zu mir: Ich habe viele Fehler gemacht: gespielt, gewonnen, verloren. Gelacht, geweint, geliebt. Wenn du mich nicht verstehst, verstehst du mich nicht; das ist dein Problem. Mir geht‘s heute ganz gut; macht euch keine Sorgen.

Und da ich ja auch irgendwie den Tag rumbekommen muss, helfe ich den Jungs und Mädels von Avispador hier etwas aus.

Also immer schön die Ohren spitzen und klebt an meinen Pfoten, zum Beispiel auf LinkedIn oder Twitter.

Euer
Oppty